Individuelle Begleitung
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Freitag, 15. Februar 2013
Blog für das neue Buch SPIRITS
Liebe Leserinnen und Leser,
seit heute gibt es einen neuen Blog für das Buch "SPIRITS - Geister im Herzen", in welchem ich Olaf Bernhardt interviewe:
http://arun-verlag-spirits.blogspot.de/
Hier gibt es Informationen über Olaf und mich, unsere jeweiligen Veranstaltungstermine, das komplette Inhaltsverzeichnis des Buches inkl. kleinen Einblicken in die jeweiligen Kapitel und auch eine längere Leseprobe. Es lohnt sich also ein Blick darauf.
Das Buch selbst erscheint am 15. März 2013!
Derzeit befindet es sich im Satz - und wir freuen uns schon sehr darauf! :-)
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Seelenteilrückholung,
Tipp
Dienstag, 3. Juli 2012
Sich selbst danken
In meiner gestrigen Yoga-Stunde sagte unsere neue Lehrerin nach der wunderbaren Schlussentspannung einen Satz zum Abschluss, der in vielerlei Hinsicht den kleinen, feinen Unterschied macht: "Danke dir selbst dafür, dass du heute hier warst, danke dir selbst dafür, dass du dir Zeit für die Yoga Praxis genommen hast."
Sofort hatte ich ein Lächeln auf dem Gesicht und war so dankbar! Für die tolle Yogastunde, die sehr fordernd war und auch mir selbst.
Erst heute fällt mir auf, wie wenig selbstverständlich dies ist. Viel zu oft tendieren wir Menschen eher zur negativen Seite und hören unserem Inneren Kritiker zu, der vielleicht sagt:"Das solltest du öfter tun (statt faul auf der Couch zu hocken)." oder gar: "Jetzt warst du hier im Yoga, wo du dringender xy hättest tun sollen!" In vielen anderen Bereichen geht uns das so. Schauen Sie sich einmal mit diesem feinen Unterschied das Leben an!
Und vielleicht sagen Sie sich statt eines Vorwurfs (weil es besser/öfter/perfekter/...hätte sein sollen), einer Verurteilung oder Selbstbeschimpfung demnächst Dinge wie: "Ich danke meiner Disziplin dafür, dass ich heute Abend einmal nicht in die Chipstüte gegriffen habe!" / "Ich danke mir selbst dafür, dass ich heute eine längere Mittagspause gemacht habe und die Sonne genießen konnte!" / "Ich danke mir selbst für eine halbe Stunde Stille. Zeit, die nur für mich reserviert war."
Betrachten Sie Ihr Leben durch dieses kleine Herz in der Tür!
Feiern Sie jeden Ihrer kleinen Schritte!
Es ist soviel motivierender, als sich für das Versagen der großen Schritte zu verurteilen.
Liebe Lisa, DANKE, dass du dir Zeit genommen hast zu unterrichten und mit uns zu praktizieren und danke für diesen Satz :-)
Sofort hatte ich ein Lächeln auf dem Gesicht und war so dankbar! Für die tolle Yogastunde, die sehr fordernd war und auch mir selbst.
Erst heute fällt mir auf, wie wenig selbstverständlich dies ist. Viel zu oft tendieren wir Menschen eher zur negativen Seite und hören unserem Inneren Kritiker zu, der vielleicht sagt:"Das solltest du öfter tun (statt faul auf der Couch zu hocken)." oder gar: "Jetzt warst du hier im Yoga, wo du dringender xy hättest tun sollen!" In vielen anderen Bereichen geht uns das so. Schauen Sie sich einmal mit diesem feinen Unterschied das Leben an!
Und vielleicht sagen Sie sich statt eines Vorwurfs (weil es besser/öfter/perfekter/...hätte sein sollen), einer Verurteilung oder Selbstbeschimpfung demnächst Dinge wie: "Ich danke meiner Disziplin dafür, dass ich heute Abend einmal nicht in die Chipstüte gegriffen habe!" / "Ich danke mir selbst dafür, dass ich heute eine längere Mittagspause gemacht habe und die Sonne genießen konnte!" / "Ich danke mir selbst für eine halbe Stunde Stille. Zeit, die nur für mich reserviert war."
Betrachten Sie Ihr Leben durch dieses kleine Herz in der Tür!
Feiern Sie jeden Ihrer kleinen Schritte!
Es ist soviel motivierender, als sich für das Versagen der großen Schritte zu verurteilen.
Liebe Lisa, DANKE, dass du dir Zeit genommen hast zu unterrichten und mit uns zu praktizieren und danke für diesen Satz :-)
Sonntag, 13. Mai 2012
Energieheilreise für Kinder - kostenlos!
Liebe Eltern!
Diese geführte Energiereise bitte nur abspielen, wenn Sie und Ihr Kind die Zeit und Ruhe dafür haben (ca. 30 Minuten)! Also auf keinen Fall im Auto oder während einer anderen Tätigkeit/Arbeit!
Diese geführte Energiereise bitte nur abspielen, wenn Sie und Ihr Kind die Zeit und Ruhe dafür haben (ca. 30 Minuten)! Also auf keinen Fall im Auto oder während einer anderen Tätigkeit/Arbeit!
Sie ist so konzipiert, dass Sie genau dann startet, wenn
das Kind seine schweren, traurigen, ängstlichen, wütenden... Gefühle 3x in
einen Stein gepustet hat. Sie startet also in einem schweren Moment – um eben
diesen aufzulösen!
Wann immer es Ihrem Kind schwer ums Herz ist, können Sie
es bitten, diese Gefühle einem kleinen Stein zu übergeben, indem das Kind sie
einfach 3x mit voller Kraft hineinpustet. Dieser „prall gefüllte“ Emotionsstein
dient als Landkarte der Reise und ist die Vorarbeit für diese CD.
Unsere
Kinder sind in den ersten Lebensjahren noch natürlich und unvoreingenommen.
Später leiden sie zunehmend an verschiedenen, immer komplizierter werdenden
Problemen, seelisch wie körperlich.
Die
Energiereise bietet den Kindern Gelegenheit wieder einen Teil ihrer Kraft
zurückzugewinnen, Ängste abzubauen und das Selbstwertgefühl zu stärken.
Mit
dieser energetischen Reise können die wahren Ursachen der Probleme durch die
Aktivierung des Selbstheilungsprozesses Ihres Kindes aufgespürt und aufgelöst
werden.
Wann
können Sie die schamanische Energiereise verwenden?
... wenn Kinder Angst haben, traurig, wütend oder verärgert sind
... immer, wenn Kinder ein Problem haben und nicht wissen, mit dem sie darüber reden mögen/können
... wenn es Kindern nicht gut geht
... wenn Kinder krank sind... (so oft das jeweilige Kind möchte!)
... wenn Kinder Angst haben, traurig, wütend oder verärgert sind
... immer, wenn Kinder ein Problem haben und nicht wissen, mit dem sie darüber reden mögen/können
... wenn es Kindern nicht gut geht
... wenn Kinder krank sind... (so oft das jeweilige Kind möchte!)
Was
passiert bei der schamanischen Energiereise?
Die Kinder begegnen ihrem inneren Schamanen. Sie können ihm ihr Problem
anvertrauen. Er wird ihnen helfen.
Die Kinder begegnen ihrem inneren Schamanen. Sie können ihm ihr Problem
anvertrauen. Er wird ihnen helfen.
Was
benötigen Sie/Ihre Kinder dazu?
- einen kleinen, handlichen Stein, wie man ihn in der Natur findet
- 30 Minuten ungestörte Ruhe
- einen gemütlichen Platz, an dem man auf dem Rücken liegend der Reise folgen kann
- einen kleinen, handlichen Stein, wie man ihn in der Natur findet
- 30 Minuten ungestörte Ruhe
- einen gemütlichen Platz, an dem man auf dem Rücken liegend der Reise folgen kann
Dies
bietet Ihrem Kind die Möglichkeit „spielend“ energetisch zu arbeiten und ist
eine wertvolle ergänzende Alternative zu Schulmedizin und/oder
Kindertherapeuten. (Bitte besprechen Sie dies vorab mit den jeweiligen
Ärzten/Therapeuten ab, sofern Sie solche derzeit konsultieren!) Dies ist
eine Ergänzung und kein Ersatz! Bitte setzen Sie daher verschriebene
Medikamente keinesfalls ab.
Eine
geführte Energieheilreise dient (auch für Erwachsene) als unterstützende
Begleitung zu den Einzelsitzungen in meiner Praxis. Sie findet auch einmal im
Monat im Rahmen meines Veranstaltungsangebotes „live“ in Bielefeld statt und
bietet Raum zur Erfahrung, Entfaltung und geschütztem Austausch.
Wenn
Sie noch Fragen haben rufen Sie mich einfach an.
Ich würde mich freuen, mit Ihnen arbeiten zu dürfen.
Ich würde mich freuen, mit Ihnen arbeiten zu dürfen.
Herzliche
Grüße,
Jennie Appel.
Jennie Appel * Biggeweg 8 * 33649 Bielefeld * Praxistel.: 05241-2108739 * 0162-9758032
***Dieser Text bezieht sich auf mein heutiges Muttertagsmailing! :-) ***
Sie können die Energieheilreise selbstverständlich jederzeit bei mir erhalten - eine email genügt!
Dienstag, 20. Dezember 2011
Samstag, 1. Oktober 2011
Schamanische Hochzeit * Verbindungszeremonie
Die inneren Adler verbinden
Schamanische Zeremonien für Liebende
Immer mehr Menschen erkennen die Kraft der Rituale und merken gleichzeitig, dass ihnen die konventionellen Zeremonien unserer Kirchen nicht ausreichen, um die Lebensübergänge, die ihnen wichtig sind, entsprechend zu würdigen.
Als Alternative bieten sich schamanisch inspirierte Rituale an, die alte Traditionen und neue spirituelle Wege vereinen und die Liebe eines Paares auf spiritueller Ebene feiern. Zentrales Element ist hierbei die Verbindung der Herzen bzw. Herzchakren, für die symbolisch das Krafttier Adler steht. Nach den Gelöbnissen und dem traditionellen „Handfasting“, bei dem eine weiße Handfessel durch ein festeres energetisches Band ersetzt wird, werden die inneren Adler miteinander verbunden und fliegen fortan mit einer gemeinsamen Vision Seite an Seite.
Weitere Informationen zu solchen Ritualen finden Sie z.B. hier:
www.schmetterlingsenergie.de
Dieser kleine Text von mir ist Teil des Leitartikels "Schamanismus heute" (NewsAge, Ausgabe 4/2011). Vollständiger Artikel, siehe hier:
Immer mehr Menschen erkennen die Kraft der Rituale und merken gleichzeitig, dass ihnen die konventionellen Zeremonien unserer Kirchen nicht ausreichen, um die Lebensübergänge, die ihnen wichtig sind, entsprechend zu würdigen.
Als Alternative bieten sich schamanisch inspirierte Rituale an, die alte Traditionen und neue spirituelle Wege vereinen und die Liebe eines Paares auf spiritueller Ebene feiern. Zentrales Element ist hierbei die Verbindung der Herzen bzw. Herzchakren, für die symbolisch das Krafttier Adler steht. Nach den Gelöbnissen und dem traditionellen „Handfasting“, bei dem eine weiße Handfessel durch ein festeres energetisches Band ersetzt wird, werden die inneren Adler miteinander verbunden und fliegen fortan mit einer gemeinsamen Vision Seite an Seite.
Weitere Informationen zu solchen Ritualen finden Sie z.B. hier:
www.schmetterlingsenergie.de
Dieser kleine Text von mir ist Teil des Leitartikels "Schamanismus heute" (NewsAge, Ausgabe 4/2011). Vollständiger Artikel, siehe hier:
http://newsage.de/2011/10/schamanismus-heute/
Mittwoch, 7. September 2011
"Ich kann das nicht!" ...?
Viel zu oft stellen wir unsere Vorstellungen vor das Leben.
KÖNNEN wir etwas nicht? Oder wollen wir es nicht? Oder haben wir einfach Angst, die uns festhält?
Ich bekam dieses Video zugesendet und bin tief berührt von der Glückseligkeit des Sohnes und der grenzenlosen Liebe die all das trägt und seinem Vater "Unmögliches" möglich macht!
KÖNNEN wir etwas nicht? Oder wollen wir es nicht? Oder haben wir einfach Angst, die uns festhält?
Ich bekam dieses Video zugesendet und bin tief berührt von der Glückseligkeit des Sohnes und der grenzenlosen Liebe die all das trägt und seinem Vater "Unmögliches" möglich macht!
Dienstag, 6. September 2011
Tod und Trauer einen Platz geben
Der Psychologe Carl Rogers sagte, dass das Persönlichste zugleich das Allgemeingültigste ist. Wenn wir unsere Erfahrungen miteinander teilen, uns überhaupt mitteilen, so kann daraus jeder etwas für sich lernen und verarbeiten.
Manchmal reicht hierzu vielleicht schon das Wissen darum: „Der geht’s ja genauso wie mir!“ ... und das Gefühl mit allem allein zu sein darf weichen.
Mein Vater ist heute vor 7 Jahren ganz plötzlich durch einen Unfall in den Bergen gestorben.
Genau wie es mir und meiner Familie damals passierte, bricht in solchen Situationen die unabwendbare und unleugbare Wirklichkeit mit all ihrer Sinnlosigkeit über uns Menschen herein und kann uns damit lähmen, verschlingen, an unserem Leben zweifeln lassen.
Wenn wir einen uns nahestehenden Menschen verlieren, so wehrt sich vieles in uns gegen diese Tatsache.
Wenn wir den Sinn in den Dingen erkennen können, fällt es uns meist leichter, sie zu verstehen und zu akzeptieren. Doch alles in uns wehrt sich dagegen „Sinn“ zu erkennen, wenn ein geliebter Mensch von Krankheit gezeichnet in einem Bett liegt und nicht mehr laufen, sprechen oder gar bei Bewusstsein sein kann – wenn ein kleines Kind eine tödliche Krankheit bekommt, wenn ein Baby bereits mit einem Loch im Herzen geboren wird, wenn ein Mensch in der Blüte seines Lebens urplötzlich daraus entrissen wird...
So wie andere Menschen uns keine Entscheidungen oder schwierigen Konfrontationen abnehmen können, so können Sie uns auch keinen Sinn für diese Ereignisse geben. Dennoch können uns Gespräche mit anderen Menschen und ein Teilen der Erlebnisse oder der Sinnsuche wichtige Impulse geben oder einfach das Gefühl vermitteln nicht allein zu sein.
In meiner sehr verschwommenen und teilweise aus Erzählungen der anderen zusammengeflickten Erinnerung, habe ich über eine Woche lang geweint, geschrieen wie am Spieß, gewimmert und geflucht. Ich war sehr laut und meine Schreie sehr durchdringend. Gestoppt wurde dies nur gelegentlich von meiner Erschöpfung. Nach kurzem Schlaf erwachte ich und es begann erneut. Mein Körper war nicht in der Lage den Schmerz in sich zu halten. Es gab kein Denken mehr, nur Fühlen. Der Schmerz überwältigte mein Sein und musste hinausgeschleudert werden. Ich war nicht tapfer oder hielt den Kopf hoch. Ich konnte nicht still sein. Ich konnte mich nicht zusammenreißen. Mein Geist war nicht in der Lage mir dies einzuflüstern.
Aller Zuspruch und Versuche mich zu trösten oder meiner Trauer beschwichtigend zu begegnen, erreichten mich nicht. Trost, der in meinem Inneren Bestand haben konnte, musste für mich erlebbar, fühlbar sein.
Die mir nahestehenden Menschen haben sich über mich unterhalten, sie waren verzweifelt, weil ich mich einfach nicht beruhigen konnte. Manche glaubten, dass ich zerbrechen und es nicht schaffen würde. Eine Frau sagte damals: „Ihr täuscht euch. Sie wird als Erste darüber hinweg sein.“ Mit kurzem Blick auf das schreiende Wesen, das ich war, glaubte ihr keiner der anderen. Ich weiß, dass es damals für alle, die mich erlebt haben, eine schwere Zeit war. LEID zu sehen oder zu erleben ist für die meisten schwerer, als eine schreckliche Tatsache zu begreifen und anzunehmen.
In der zweiten Woche habe ich mit einer sehr guten Freundin sprechen können, die ihren Vater bereits als Kind verloren hatte, ebenfalls durch einen Unfall. Lange Zeit sprach nur sie. Ich hörte ihr zu und spürte, dass es jemanden gab, der verstehen konnte, dass meine Welt plötzlich nur noch wie von dichten Nebeln gedämpft wahrzunehmen war. Ich konnte nicht verstehen, dass sie sich unaufhaltsam weiterdrehte, wo doch ein mir so wichtiger Mensch einfach weg war! So viele Emotionen mischten mit. Ich fühlte mich, als sei auch ich nicht mehr in dieser Welt, sondern irgendwo hinausgeschleudert in einen anderen Zustand.
Irgendwann lag ich erschöpft auf dem Bett und erinnerte mich daran, dass mein Vater uns schon Jahre zuvor immer sagte, dass er niemals lange krank sein und „dahinsiechen“ möchte. Sein Wunsch wäre, nach einem Marathon oder 100-km-Lauf einfach hinter der Ziellinie mit einem Herzinfarkt oder Hirnschlag zu sterben. In unserer Familie wurde das Thema Tod also nicht ausgeklammert oder verschwiegen. Als Kind und Jugendliche wollte ich diese Worte natürlich nicht hören! Mein Vater war schließlich jung und gesund und außerdem soll niemand sterben, den man liebt. Doch in den Momenten der Trauer und Erschöpfung kamen mir seine Äußerungen in Erinnerung und ein Lächeln zuckte zaghaft über mein Gesicht. „Er hat es tatsächlich geschafft.“ In diesem Moment drang etwas sehr Wertvolles in mein Bewusstsein, was mich seitdem nicht mehr verlassen hat.
Dank der dortigen Bergwacht haben wir die letzten sehr fröhlichen und dankbaren Worte meines Vaters, welche im Gipfelkreuzbuch zu finden waren, erhalten. Als ich sie las, konnte ich in mir ganz deutlich spüren, dass ich mich für meinen Vater auch freuen kann.
Im Angesicht des Todes verlieren sonst so wichtige Fragen wie „Darf ich das? Ist das gesellschaftlich akzeptiert? Was werden die anderen denken?!“ ihre Bedeutung. Ich habe auf der Beerdigung mit anderen Trauernden genau darüber gesprochen und sowohl meine Freude für ihn, als auch meine Trauer ausgedrückt. Es steht völlig außer Frage, dass man einen geliebten Menschen „behalten“ will, es unerträglich ist, diesen zu vermissen und mit dem Wissen zu leben, was man alles nie wieder gemeinsam erleben wird!
Ich konnte SINN in diesem Geschehen finden. Dafür bin ich unendlich dankbar.
Dieses Erlebnis brachte sehr viele dunkle Stunden, aber auch viel Klarheit in mein Leben. Es öffnete meinen Blick auf das Leben in vielfältiger Weise.
Und jetzt, Jahre danach, lese ich in einem Buch, dass bei vielen Naturvölkern dieser Erde ein ungehemmtes Schreien, Stöhnen und Klagen als Heilmittel bei körperlichen oder seelischen Schmerzen eingesetzt wird. Der Körper erhält Erlösung und Milderung all jener Spannung, die der Schmerz und die Angst auslösen.
Damals haben weder ich selbst noch die mir nahestehenden Menschen darum gewusst. Ich bin zutiefst dankbar, dass ich von niemandem gehemmt wurde und mein Schreien meinen Körper von diesem Schmerz erlösen durfte.
Diese persönliche Geschichte schreibe ich heute auf, weil mich das Zitat von Carl Rogers dazu bewegt hat. Nur deswegen teile ich sie nach all der Zeit mit. Die meisten Menschen tendieren dazu, den Tod und das Sterben zu verdrängen und aus Gesprächen herauszuhalten, womit sie eine Kultur unterstützen, in die der Tod nur plötzlich hereinbrechen kann, da ihm eine Anwesenheit im Leben und Alltag nicht gestattet wird.
Möge mein Teilen dieses Erlebnisses anderen Menschen helfen den Tod und all seine Unerbittlichkeit mit anderen Augen zu sehen, andere Möglichkeiten und Werte zuzulassen und vor allem: dem Tod einen Platz in unserem Leben zuzugestehen.
Lassen wir dies zu, statt zu verdängen, so bekommen wir die Chance zur Wandlung und zur Hingabe an die Gegenwart.
An dieser Stelle möchte ich mit einem Zitat aus Dirk Grossers Buch „Selbst ein Anfang sein“ enden, das wunderbar umschreibt, was beim Schreiben und Nacherleben in mir vorging und mich begleitete:
„Wir selbst können Worte schreiben oder sprechen, die im Inneren anderer Menschen eine Flamme entzünden. Wir können die Zerbrechlichkeit des Lebens und seine immense Zärtlichkeit in uns spüren und diese Zärtlichkeit durch unser achtsames Sein an die Welt zurückgeben. Jedes Wesen, das stirbt, war sein eigenes Wunder, welches für eine gewisse Zeitspanne aufschien, wirklich hier war, mit anderen Wesen verbunden war und unseren Kosmos um eine entscheidende Facette bereicherte.“
Montag, 9. Mai 2011
Naturspirituelle Hochzeit zu Beltane
Das traditionelle "Handfasting". Das Paar wird hierbei um sein Ja-Wort gebeten und dies ist immer wunderschön in Verbindung mit einem selbstgeschriebenen Gelöbnis. Was verspreche ich in diese Ehe einzubringen? Wie möchte ich dem anderen gegenüber sein? Was wünsche ich unserer Ehe? Das alles können Inhalte sein. Nichts ist berührender als die authentischen, selbst niedergeschriebenen Worte des Partners...
Die "Handfessel" ist ein weißes Stoffband, welches im Rahmen der Zeremonie und mit verschiedenen Ritualen durch ein "festeres (energetisches) Band" ersetzt wird. Das Handfasting kommt aus dem keltischen Raum. In anderen indigenen Kulturen symbolisiert der Adler das Archetier des Herzchakras und im Rahmen der schamanischen Verbindungszeremonie werden die beiden Adler, die den Herzen des Paares innewohnen, miteinander verbunden und fliegen fortan mit einer gemeinsamen Vision mit-/nebeneinander. Das Schreiben dieser gemeinsamen Vision ist dem oben genannten Gelöbnis ähnlich. Es obliegt grundsätzlich dem Paar, welche Rituale, welche Kulturen den beiden nah sind und sich passend anfühlen - es soll sich schließlich niemand "verkleidet" fühlen.
Für mich ist es deshalb besonders wichtig, dass eine solche Zeremonie genau so wird, wie das Paar es sich wünscht und gleichzeitig die Energie und das Wesen des Paares deutlich macht. So besprechen wir den Ablauf miteinander, wählen den Ort aus, der dem Paar wichtig ist (an einem Fluss, unter einem alten Baum, im Wald, an einem Lieblingsplatz...) und mit wem das Paar dieses Ritual teilen möchte. All dies ist sehr individuell und persönlich und gewährleistet einen einmaligen tief berührenden Moment.
Unsere Kreismitte zu Zeremonie-Beginn. Dort befinden sich kleine symbolische Gegenstände, die die 4 Elemente ehren. Erde, Wasser, Luft und Feuer werden rituell um ihren Segen für das Paar gebeten.
Zu Beltane durfte hier auch das Fruchtbarkeits-Ei nicht fehlen.
Die "Handfessel" ist ein weißes Stoffband, welches im Rahmen der Zeremonie und mit verschiedenen Ritualen durch ein "festeres (energetisches) Band" ersetzt wird. Das Handfasting kommt aus dem keltischen Raum. In anderen indigenen Kulturen symbolisiert der Adler das Archetier des Herzchakras und im Rahmen der schamanischen Verbindungszeremonie werden die beiden Adler, die den Herzen des Paares innewohnen, miteinander verbunden und fliegen fortan mit einer gemeinsamen Vision mit-/nebeneinander. Das Schreiben dieser gemeinsamen Vision ist dem oben genannten Gelöbnis ähnlich. Es obliegt grundsätzlich dem Paar, welche Rituale, welche Kulturen den beiden nah sind und sich passend anfühlen - es soll sich schließlich niemand "verkleidet" fühlen.
Für mich ist es deshalb besonders wichtig, dass eine solche Zeremonie genau so wird, wie das Paar es sich wünscht und gleichzeitig die Energie und das Wesen des Paares deutlich macht. So besprechen wir den Ablauf miteinander, wählen den Ort aus, der dem Paar wichtig ist (an einem Fluss, unter einem alten Baum, im Wald, an einem Lieblingsplatz...) und mit wem das Paar dieses Ritual teilen möchte. All dies ist sehr individuell und persönlich und gewährleistet einen einmaligen tief berührenden Moment.
Unsere Kreismitte zu Zeremonie-Beginn. Dort befinden sich kleine symbolische Gegenstände, die die 4 Elemente ehren. Erde, Wasser, Luft und Feuer werden rituell um ihren Segen für das Paar gebeten.
Zu Beltane durfte hier auch das Fruchtbarkeits-Ei nicht fehlen.
Fotograf all dieser Bilder: Frank Keßler (Danke!)
Buchtipp: "Die Hohe Zeit" von Holger Gerwin & Björn Ulbrich
mehr dazu unter:http://www.arun-verlag.de/index.php/artikeldetails/kategorie/edition_bj%C3%B6rn_ulbrich/artikel/die_hohe_zeit_-_holger_gerwin_bjoern_ulbrich.html
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